Ralph Schwingel
Produzent "Wüste
Filmproduktion"

1955 in Neunkirchen/Saar geboren,
wuchs Ralph Schwingel in Saarbrücken auf. Nach dem Abitur
studierte er Psychologie und Philosophie und beendete sein
Studium 1982 in Hamburg mit dem Diplom der Psychologie. Seit
1984 realisierte er Filme als Autor und Regisseur, seit 1987
auch als Produzent. 1986 gründete er mit Michael Enger
die WÜSTE Filmproduktion zum erstenmal, 1989 mit dem
Krimiautor und Regisseur Lars Becker und dem Produzenten Stefan
Schubert zum zweitenmal. Seit 1996 ist er gemeinsam mit Stefan
Schubert Inhaber der WÜSTE Filmproduktion. Lars Beckers
Ausstieg wandelte die WÜSTE Filmproduktion von einer
Autoren- zu einer Produktionsfirma. Zu diesem Zeitpunkt hatte
Ralph Schwingel bereits den erst zwanzigjährigen Fatih
Akin entdeckt, mit dem er in Folge zwei Kurzfilme und schließlich
seinen Debütfilm drehte: "Kurz und schmerzlos",
von WÜSTE Film produziert, hatte ein gewaltiges Echo
innerhalb und außerhalb Deutschlands.1998 gründeten
Stefan Schubert und Ralph Schwingel zusammen mit dem Verleger
Hejo Emons die WÜSTE FILM WEST in Köln. 2001 gründeten
sie zusammen mit Thomas Tielsch die Firma "filmtank hamburg
GmbH", die sich auf die Produktion von Dokumentarfilmen
und die Konzeption von Themenabenden, dokumentarischen Serien
und konvergenten Formaten konzentriert.
Auswahlfilmographie
1990. Afrika um die Ecke. Lars
Becker.
1992. Schattenboxer. Lars Becker.
1992. El condor no pasa. Ralph Schwingel.
1995. Sensin, Du bist es (Kurzfilm). Fatih Akin.
1995. Bunte Hunde. Lars Becker.
1996. Immer geradeaus (Kurzfilm). Thorsten Kirves.
1997. Getürkt (Kurzfilm). Fatih Akin.
1997. Back in Trouble (TV). Andy Bausch.
1997. Auf der Kippe. Andrei Schwartz.
1997. Die Rosenfalle (Kurzfilm). Thorsten Wettcke.
1998. kurz & schmerzlos. Fatih Akin.
2000. Geography of Fear. Auli Mantila.
2000. Im Juli. Fatih Akin.
2001. Ein göttlicher Job. Thorsten Wettcke.
2001. Anam. Buket Alakus.
2002. Lassie (Kurzfilm). Sinan Akkus.
2002. Geschichten aus dem Lepratal. Andrei Schwartz.
2002. Solino. Fatih Akin.
2003. Northern Star. Felix Randau.
|